Wenn der Schimmel im Wohnbereich um sich greift

Er kommt leider sehr häufig in vielen Wohnungen und Häusern vor und ist aber deswegen nicht wirklich erwünscht, der Schimmel. Die Schimmelkeime und Schimmelsporen gehören eigentlich zu unserer natürlichen Umgebung dazu und sind auch überall vorhanden. Nur, wenn sie genügend Nährstoffe wie zum Beispiel aus Staub oder Tapeten kombiniert mit der richtigen Feuchtigkeit erhalten, können die Schimmelpilze auch wachsen und gedeihen. Die Sporen von Schimmelpilzen können auch unter ungünstigen Bedingungen, wie beispielsweise Trockenheit, Monate und Jahre überleben, sie vermehren sich aber nur bei ausreichender Feuchtigkeit.

Eigentlich sind diese Schimmelpilze im Innenbereich harmlos. Bedenklich wird es dann, wenn die Konzentration ein bestimmtes Maß überschreitet. Dann kann es zu gesundheitlichen Problemen für die Bewohner kommen und auch zu Schäden an Gebäuden und an den Einrichtungsgegenständen. Die Schimmelsporen sind recht anspruchslos. Deswegen können sie sich schon bei geringer Nährstoffzufuhr ausbreiten. Diese ist schon im einfachen Hausstaub zur Genüge enthalten. Leider tritt die Schimmelbildung in Wohnbereichen seit den letzten Jahren immer häufiger auf.

Schimmel in Bad und Küche

Gerade Bäder und Küchen sind Räume, in denen der Schimmel wahrscheinlicher als in anderen Bereichen ist. Der Grund dafür ist die viel höhere Feuchtigkeit, die in diesen Räumen vorkommt. Waschen, Duschen, Spülen und Kochen sorgen dafür. Im Bad macht sich der Schimmel schnell offensichtlich in den Fugen bemerkbar. Das wirkt dann auch gammelig und recht unschön. Die herkömmlichen Reiniger nutzen meist gegen diesen Pilzbelag nicht sonderlich und oft wird es deswegen nötig sein, Fugen aus Silikon zu erneuern. Gerade im Bad und in der Küche wäre es notwendig dafür zu sorgen, dass die entstehende Luftfeuchtigkeit durch zureichendes Lüften austreten kann.

Begünstigungen erkennen und schnell handeln

Auch der Wäschetrockner im Bad oder in Kellerräumen und Aquarien sorgen für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit, die die Schimmelbildung begünstigen kann. Falsches Lüften in Räumen kommt noch dazu. Und wo der Schimmel ungehindert wachsen kann, dort breitet er sich auch sehr schnell aus. Daher sollte man so früh wie möglich mit der Schimmelsanierung beginnen. Denn dann ist der Aufwand noch nicht so hoch. Regelmäßige Kontrollen können dabei helfen. Man kann dafür auch einen Schimmeltest machen.

Den Schimmel früh erkennen

Teilweise ist es recht einfach, den Schimmel zu erkennen. Er zeigt sich dann als schmieriger Belag an frei einzusehenden Stellen oder eben in den Fugen im Bad oder in der Küche. Es kann dann schwieriger werden, wenn die Schimmelpilze versteckte Plätze gefunden haben. Diese können sich zum Beispiel hinter Möbeln wie Schränke und Regale oder auch unter Tapeten verbergen. Für gewöhnlich hinterlässt Schimmel einen recht muffigen Geruch. Das wird aber nicht immer von Menschen direkt wahrgenommen. Dann kann die Nase eines speziell dafür ausgebildeten Schimmel-Spürhundes dabei helfen, zuverlässig den verborgenen Schimmel zu finden. Wie schon erwähnt, kann auch ein sogenannter Schimmeltest für Gewissheit sorgen, den man selber durchführen kann. Einen genauen Blick sollte man bei Kontrollen auf folgende Bereiche werfen:

• die Zimmerecken
• die Bereiche um und in der Dusche
• die Bereiche in und um die Badewanne herum
• der Bereich hinter einer Waschmaschine
• der Bereich um Waschbecken herum
• der Bereich unterhalb von Spülen
• Bereiche im Schlafzimmer, dort besonders hinter den Schränken
• der Bereich hinter Bildern an Wänden (die an Außenwänden aufgehangen wurden)

 
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